Schmetterlinge in weiß
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Freunde



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Es war einmal...

Warum geht eigentlich vieles so anders aus als man es sich wünscht? Wenn man sich nach langem Überlegen auf etwas einlässt… nach Zweifeln… nach Ängsten. Wenn man doch das Gefühl hat, dass dieses eine Mal alles gut wird. Den Schritt wagt und sich dann fallen lassen kann… weil es einmal gut ist. Wie ein Märchen… in dem es immer gut aus geht… Ich denke man kann Märchen leben…. sich frei fühlen… sich wohl fühlen… jedoch nicht, ohne über kurz oder lang zu verstehen, dass es keinen Jäger gibt der einen befreit, keinen Prinzen der einen wach küsst, sondern das hinter jeder Ecke eine böse Stiefmutter, eine Hexe oder ein Wolf lauert… der aus dem Märchen einen Alptraum macht. Und doch hat man Vertrauen in den Prinzen oder die Prinzessin… dass er oder sie kommt und das Märchen zu dem typischen Ende „und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…“ führt. Das ist das Ende fast jeden Märchens… Das Ende des niedergeschriebenen Märchens… doch ich glaube, das steht nur da… um den Menschen nicht die Hoffnung zu nehmen… wie viele nicht niedergeschriebene Märchen gibt es noch… Und jeder Mensch bei dem ein Märchen schon mal geendet ist weiß, dass am Ende eher ein „Und mit etwas Glück sind sie vor Trauer noch nicht gestorben…“ steht. Ich denke ich verstehe auch langsam warum ein Märchen immer mit „Es war einmal…“ beginnt und niemals mit „Es ist…“ weil ein Märchen nicht bestehen kann… Egal wie viel Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt in dem Märchen herrscht… zum Schluss stirbt doch alles und es bleibt die Trauer…

Darum steht dort „Es war einmal…“

30.6.08 14:42


Vertrauen...

Man kann doch Personen nur dann Freunde nennen, wenn gegenseitiges Vertrauen besteht oder? Wenn man sich nicht scheut mit dem Anderen zu reden. Wenn man keine Angst oder Scheu vor seiner Reaktion hat, weil man weiß, dass man das nicht haben muss… Jedenfalls ist Enttäuschung doch nichts, was man in einer Freundschaft braucht… Aber doch spürt man sie öfters… und das eigentlich doch nur, weil jemand dem Anderen kein Vertrauen zeigt… Einem „Freund“ etwas verheimlicht was oftmals nicht der Rede wert war. Aber genau dieses Verheimlichen verletzt…. wenn es denn dann rauskommt... Es verletzt den, dem es nicht wissend gemacht werden sollte… Nicht weil die Sache selbst so schrecklich wäre… sondern weil das Gefühl von Misstrauen übermannt. Das Gefühl nicht dazuzugehören, weil man vielleicht anders reagiert… weil man die Dinge anders sieht. Aber ist es nicht normal, dass Freunde verschieden sind? Ist es nicht normal, dass jeder eine andere Sicht der Dinge hat? Anders reagiert? Auf die gleichen Sachen…. gehört das nicht dazu? Ist es nicht ein Teil der Freundschaft nach jahrelangem „Vertrauen“ auch mal Dinge zu äußern, die einem vielleicht unangenehm sind? Oder die mal anders waren? Von denen der Andere vielleicht nichts hält? Und vor allem gehört es nicht dazu, diese Sachen andererseits ganz für sich zu behalten? Und wenn, dann nicht nur einen auszuschließen? Ist es einem bewusst, vorher wie nachher, was das für Folgen haben kann? Wie der Andere sich dann fühlt. Wie sehr man ihn verletzt? Und ist es dann falsch zu zu machen? Einfach Nichts mehr an sich ranlassen zu wollen? Aus Angst das passiert nicht das erste oder letzte Mal…

14.4.08 15:40


Wirrung...

Manchmal fragt man sich doch wirklich wo man hingehört oder? Also wer kennt das nicht... sich hin und her gerissen zu fühlen... zwischen Freunden oder zwischen Realität und Traumwelt. Aber vor allem hin und hergerissen zu sein zwischen dem Herzen und dem Verstand. Zu wissen, dass das was das Herz entscheidet eigentlich nicht geht oder zu spüren, dass der Verstand sich wieder gegen alles setzt. Kann man diesen inneren Kampf auch irgendwie loswerden? Oder muss man das immer über sich ergehen lassen? Was ich weiß ist, dass man dafür viel Kraft braucht… Kraft die man meist nicht aufbringen kann. Zu der man während eines solchen inneren Kampfes nicht im Stande ist. Und dann ist da auch noch die Frage…. Auf was soll man hören? Auf das Herz? Auf den Verstand? Woher weiß man was richtig ist? „Auf den Bauch hören…“ ist dann ja ein Ratschlag der nicht helfen kann…. Also angenommen man hört auf sein Herz. Entscheidet sich für diesen Weg…. und hat vielleicht kein Glück damit? Dann schaltet sich der Verstand wieder ein und man bereut vielleicht was man getan hat. Dass man eigentlich nicht nachgedacht hat bevor man gehandelt hat… und trotzdem für eine Zeit lang glücklich war… Und wenn man sich für den vernünftigen Weg entscheidet? Den Weg des Verstandes? Dann macht man vielleicht keinen Fehler aber man verfehlt unter Umständen auch sein Glück… Glück das anhalten könnte…

Es scheint egal für welchen Weg man sich entscheidet… irgendwas ist immer falsch daran… Also gibt es gar keinen Ausweg?  

13.4.08 22:28


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