Schmetterlinge in weiß
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Es war einmal...

Warum geht eigentlich vieles so anders aus als man es sich wünscht? Wenn man sich nach langem Überlegen auf etwas einlässt… nach Zweifeln… nach Ängsten. Wenn man doch das Gefühl hat, dass dieses eine Mal alles gut wird. Den Schritt wagt und sich dann fallen lassen kann… weil es einmal gut ist. Wie ein Märchen… in dem es immer gut aus geht… Ich denke man kann Märchen leben…. sich frei fühlen… sich wohl fühlen… jedoch nicht, ohne über kurz oder lang zu verstehen, dass es keinen Jäger gibt der einen befreit, keinen Prinzen der einen wach küsst, sondern das hinter jeder Ecke eine böse Stiefmutter, eine Hexe oder ein Wolf lauert… der aus dem Märchen einen Alptraum macht. Und doch hat man Vertrauen in den Prinzen oder die Prinzessin… dass er oder sie kommt und das Märchen zu dem typischen Ende „und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…“ führt. Das ist das Ende fast jeden Märchens… Das Ende des niedergeschriebenen Märchens… doch ich glaube, das steht nur da… um den Menschen nicht die Hoffnung zu nehmen… wie viele nicht niedergeschriebene Märchen gibt es noch… Und jeder Mensch bei dem ein Märchen schon mal geendet ist weiß, dass am Ende eher ein „Und mit etwas Glück sind sie vor Trauer noch nicht gestorben…“ steht. Ich denke ich verstehe auch langsam warum ein Märchen immer mit „Es war einmal…“ beginnt und niemals mit „Es ist…“ weil ein Märchen nicht bestehen kann… Egal wie viel Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt in dem Märchen herrscht… zum Schluss stirbt doch alles und es bleibt die Trauer…

Darum steht dort „Es war einmal…“

30.6.08 14:42


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